Flightcase-Projekte im Blickpunkt

Auf diesen Seiten zeigen wir Ihnen regelmäßig neue Flightcase-Bauprojekte. Jeweils mit Fotos und einer kurzen Beschreibung. Diese können einfach als Beispiel dienen oder für Anregungen sorgen. Es handelt sich um Flightcases, sie selbst gebaut oder von Kunden gebaut wurden.

Haben Sie selbst vor kurzem ein Flightcase mit Hardware von Flightcase-brico.be selbst gebaut und sind Sie stolz auf das Ergebnis? Senden Sie uns dann eine E-Mail mit Fotos und einer Beschreibung, und vielleicht wird Ihr Beitrag auch hier veröffentlicht.

Projekt 9: Flightcase für 3D-Drucker

[hinzugefügt am 11/02/2012]

Dies sind die Worte des Bauers selbst, und wer bin ich, um dies zu leugnen: "Wahrscheinlich das erste Flightcase für einen 3D-Drucker!"

Technisch ist dies eine Kiste, deren Bau sehr schwierig ist. Alle standardmäßigen Flightcase-Materialien sind nämlich für Kisten mit 90° Winkeln gedacht. Weil es hier auch ein paar Winkel von 45 Grad (oder sagen wir 135 Grad) gibt, muss der Kunde unter anderem Kantenschutzprofile und L-Ecken selbst auf 135° biegen. Nicht ganz einfach, aber gut gemacht!

Projekt 8: Flightcase für Lokomotive

[hinzugefügt am 17/02/2011]

Dieses Mal wieder ein besonderes Projekt. Ich lasse den Bauer Michel selbst zu Wort kommen...

"Vor einiger Zeit hatte ich Ihnen versprochen, ein paar Fotos einzuschicken, wenn mein "Lok-Flightcase" fertig ist. Hier also vier Fotos. Das Flightcase ist für eine noch größere Lok, die derzeit in einer Vitrine steht und schwierig zu verhandeln ist."

 
 

NDR Eine Kiste wie diese (mit einem Deckel, der aus 2 einander berührenden Teilen besteht), ist nicht einfach. Obwohl hier sicher sehr sauber gearbeitet wurde, bevorzuge ich selbst, das untere Schließprofil durchlaufen zu lassen. Demnächst ein Artikel darüber.

NDR2 Ich würde eher zu großen L-Ecken raten, wo Michel hier kleine L-Ecken verwendet hat. So würde die L-Ecke dort, wo sie das Schließprofil berührt, gut verdeckt sein.

Projekt 7: Metallica Fernsehschrank

[hinzugefügt am 01/10/2010]

Steven Van Biesbrouck wollte ein Flightcase als Fernsehmöbel bauen. "Es ging schneller, als ich gedacht hatte. Der Stufenplan war wirklich eine große Hilfe, aber hier und da haben sich wegen meiner Unachtsamkeit ein paar Fehler eingeschlichen. Aber ich habe sie doch beseitigen können. Und beim Bauen des Flightcase bin ich wirklich auf den Geschmack gekommen. Ich habe sogar angeboten, Flightcases für die Pfadfinder zu bauen, bei denen meine Schwester eine Leiterin ist ..."

"Aber mit der Farbe des Case hatte ich ein Problem", sagt Steven. "Als Metallica-Fan wollte ich ein holzähnliches Beige, mit einem leicht grauen Look, weil dies typisch für Metallica ist. Aber nach ein paar Versuchen (die wirklich nicht ausreichten) und Beratschlagung mit meiner Frau habe ich beschlossen, sie doch schwarz zu spritzen. Hätte ich dies vorher gewusst, hätte ich echtes Flightcase-Holz genommen und mir so viel Arbeit erspart."

Natürlich durfte das Metallica-Logo nicht fehlen. Steven hat verschiedene Schrifttypen erst im Internet gesucht und dann in der gewünschten Größe ausgedruckt, mit einem Cutter ausgeschnitten, sorgfältig auf die Kiste geklebt, die Kiste vollständig abgedeckt und mit weißer Farbe besprüht. "Hier und da könnte es besser sein, aber was ist schon perfekt ..."

NDR Es ist wirklich nicht einfach, Logos und Text auf ein Flightcase zu sprühen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man Logos besser aus dickem Karton ausschneidet (in diesem Fall nur aus dünnem Papier), weil sonst das Papier durch den Druck (Wind) aus der Sprühdose ein wenig "hochweht" und die Ränder dann nicht so scharf sind. Auf jeden Fall halte ich es persönlich für eine tolle Idee und ein Ergebnis, auf das Steven zu Recht stolz sein kann!

Projekt 6: Flightcase-Kunst

[hinzugefügt am 18/09/2009]

Diesmal haben wir ein ganz besonderes Projekt. Es besteht aus verschiedenen Skulpturen (eigentlich Monumenten), aufgebaut aus Flightcase-Material. Schauen und genießen Sie...

Noch viel mehr Fotos und wundervolle Arbeiten finden Sie auf www.michaelaerts.com

Projekt 5: Flightcase für Eco-Runner H2

[hinzugefügt am 27/07/2008]

Das Eco-Runner Team Delft hat am Donnerstag, den 3. Juli 2008 mit der Energie von 1 Liter Benzin eine Strecke von 2282 km (Sie lesen richtig) zurückgelegt. Damit haben sie ihre Ziele erreicht und den ersten Preis in der Wasserstoffklasse gewonnen.

Dieses niederländische Team bestand vorwiegend aus Studenten der Universität von Delft (Niederlande), die Aerospace Engineering studieren. Außerhalb der Unterrichtsstunden beschäftigten sie sich ein Jahr lang mit dem Entwurf des Eco-Runner H2, einem Wagen mit 1 Fahrer, das mit Wasserstoff fährt, und der Vorbereitung auf den Shell Eco-Marathon.

Für den Transport von und zu den Versuchsstrecken und zum Wettbewerb selbst entschied sich das Team, den Eco-Runner in einem Flightcase zu schützen. Auch diese Riesenkiste habe ich selbst gebaut, ganz aus Holz und mit Flightcase-Hardware, die bei Flightcase-brico.be bestellt wurde.

 

Begonnen wurde mit dem Kauf eines "kahlen" Anhängers. Darauf wurde dann eine erste große Kiste für den Eco-Runner selbst montiert.

 

Die andere Seite des Anhängers wurde dann mit zwei weiteren großen Flightcases vollgebaut. Dies werden zwei große Werkzeugkisten. Um alles auch während des Transports gegen die verschiedensten Wetterbedingungen zu schützen, wurde das ganze in Segeltuch gut verpackt.

 
 

Die große Eco-Runner-Kiste steht übrigens auf Rollen, auf denen der Eco-Runner H2 auch leicht von der Pitbox zur Kontrolle oder zum Start transportiert werden kann.

 
 

Flightcase-brico.be beglückwünscht das ganze Eco-Runner-Team zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Und auch danke, dass wir die Fotos verwenden dürfen! Wollen Sie mehr über das Eco-Runner-Projekt wissen, surfen Sie zu www.ecorunner.nl.

Projekt 4: Flightcase für ein Wasserbett

[hinzugefügt am 23/04/2008]

"Warum nicht in einem Flightcase schlafen?", muss sich Wouter Moscou (Houten, Niederlande) gedacht haben, als er auf diese Idee kam. Ich lasse Wouter selbst zu Wort kommen. "Weil mein Wasserbett einen neuen Umbau nötig hatte, hielt ich es für eine gute Idee, ein Flightcase zu bauen." Also bestellte Wouter die nötige Flightcase-Hardware bei Flightcase-brico.be, und machte sich an die Arbeit.

"Das Bett besteht aus einem 20 cm hohen, 18 mm dickem MDF-Fuß, einer doppelten Außenwand (die Innenwand ist aus 30 cm breitem und 18 mm dickem MDF, und darauf geschraubt ist eine 32,2 cm hohe und 12 mm dicke MDF-Außenwand). Der Boden wird von drei ineinandergreifenden Querverbindungen aus 20 cm hohem und 18 mm MDF getragen. So wird der Boden (15 mm Sperrholzplatte) nicht nur von den Querstreben sondern auch vom Fuß getragen. Die doppelte Außenwand fällt dann ein paar Zentimeter über den Fuß, sodass das Gestell an der Innenseite ca. 21 cm tief ist, das richtige Maß für die Wassermatratze."

 

"Das gesamte MDF wird erst mit einer MDF-Grundierfarbe (schmale Seiten zwei Mal) behandelt und dann zwei Mal mit einer seidenmatten, kratzfesten schwarzen Farbe auf Terpentinbasis lackiert. Sowohl die Grundierfarbe als auch die Deckfarbe werden mit einer Farbrolle aufgetragen. Die erhöhte Außenwand ermöglichte es, das Schließprofil gut auf der Innenwand ruhen zu lassen. Die Doppelwandlösung war notwendig, weil eine Seitenwand normalerweise 18 mm dick ist. Eine dünnere Seitenwand (also auf die noch ein Schließprofil passt) bietet nicht genug Widerstand gegen den Druck der Wassermatratze. Eine doppelte Wand löste dieses Problem! Alle Flightcase-Teile (Kugelecken, Butterfly-Verschlüsse, Griffe, L-Ecken und Profile) sind mit Blindnieten befestigt. Nur die Scharniere sind mit Parker-Schrauben befestigt, um das Lösen vom Deckel zu ermöglichen ..."

"Der Deckel hat keine besondere Funktion. Kosmetische Überlegungen führen dazu, einen Deckel zu machen, sodass ein Ganzes entsteht."

Nicht nur eine originelle Idee, sondern auch noch sehr gut ausgeführt. Gratulation, Wouter, und vielen Dank für die Fotos!

Projekt 3: Flightcase für Gitarrenverstärker (oben)

[hinzugefügt am 04/03/2008]

Von einem Kunden von (T.V.D.B.) erhielten wir diese schönen Fotos seines selbstgebauten Case für einen Gitarrenverstärker.

 

Dies ist ein gutes Beispiel für eine Kiste mit einem sehr niedrigen Unterteil. Viel niedriger kann man nicht gehen. Am Unterteil ist nur noch ein ganz schmaler Streifen aus Flightcase-Holz zu sehen. Noch schmaler, und das Kantenschutzprofil liegt ganz gegen das Schließprofil an.

Sie sehen auch, dass der mittelgroße Butterfly-Verschluss ein wenig mit dem Schließprofil überlappt. Das ist bei diesem Case perfekt ausgeführt. Die mittlere Niete, mit der der untere Teil des Butterfly-Verschlusses befestigt ist, ist außerdem perfekt mit den anderen Nieten im unteren Kantenschutzprofil ausgerichtet. Sehr gute Arbeit also.

 

Außerdem sehen Sie auch, dass T.V.D.B. für dieses Case 8 große L-Ecken verwendet hat. In Kombination mit dem schmalen Unterteil bedeutet dies natürlich, dass diese L-Ecken mit den Kugelecken darunter überlappen. Das ist überhaupt kein Problem. Aber dann müssen Sie darauf achten, dass Sie die L-Ecke mit nur 2 Nieten statt 4 (der großen L-Ecke, also nur Nieten im Schließprofil, die zwei anderen Löcher unter der Kugelecke nicht nieten) befestigen, sonst wird es schwierig, die Kugelecke gut auf die Kiste anschließen zu lassen.

Vielleicht ein kleiner Schönheitsfehler: Die Nieten im Kantenschutzprofil stehen manchmal zu dicht bei der Kugelecke, sodass die Kugelecke fast über einer Niete sitzt. Also besser ein wenig Abstand zwischen Kugelecke und Niete im Kantenschutzprofil halten.

Der Abstand zwischen den Nieten in einem Kantenschutzprofil beträgt "standardmäßig" etwa 10 bis 15 cm. Bei diesem Case sicher genug. Die vorhergehende Kiste (das Teleskop-Flightcase unten) hat viel weniger Nieten im Kantenschutzprofil. Eigentlich etwas zu wenig, um solide zu sein. Aber alles hängt natürlich davon ab, wie man mit der Kiste umgeht. Aber eine Kiste mit weniger Nieten sieht natürlich eleganter aus. Trotzdem würde ich von nur 1 Niete pro Kantenschutzprofil in der Teleskopkiste unten abraten.

Projekt 2: Flightcase für Teleskop

[hinzugefügt am 26/12/2007]

Dieses Foto ist zu schön, um es nicht zu zeigen. Es ist eine Kiste für ein kleines Teleskop. Sie wurde maßgefertigt von unserem Kunden S. Vanschoubroek.

Ich übergebe das Wort an den Kunden: "Die Webadresse habe ich von einem Kollegen der Sternwarte bekommen. Als er mir seinen Koffer zeigte, konnte ich kaum glauben, dass er ihn selbst gebaut hatte. Er sah so professionell aus. Aber noch größer war der "Schock", als ich erkannte, welche Möglichkeiten man hat, wenn man so eine Kiste selbst baut. Allein schon die präzise Maßarbeit. Ich dachte, dass nur spezialisierte Firmen dazu in der Lage waren. Weil mein Vater noch einen Holzhandel/eine Schreinerwerkstatt hatte, war mir der Umgang mit Hammer und Säge nicht fremd, was natürlich hilft. Ich selbst bin Fotograf. Das Foto, das ich Ihnen geschickt habe, entstand, während ich auf einen Kunden wartete. Das Studio war also schon vorbereitet ..."

Der Kunde entschied sich bewusst für Riemengriffe. Den Niveauunterschied, der entsteht, weil der Verschluss außerhalb des Schließprofils liegt, hat er kompensiert, indem er zwei Stück Aluminium (abgesägt von einem Rest eines Schließprofils) unter dem Verschluss angebracht hat.

Auf den Fotos unten sehen Sie noch eine Vergrößerung des Riemengriffes, wie er auf der Kiste montiert ist, und daneben den Riemengriff aus dem Webshop von Flightcase-brico.be.

 

Projekt 1: Flightcase für einen Fender-Gitarrenverstärker

[hinzugefügt am 30/11/2007]

 

Das Case ist so gebaut, dass der Fender-Gitarrenverstärker leicht auf dem Flightcase stehen kann. Das ist praktisch bei den Proben und auch auf der Bühne. Die Originalmetallfüße, die unter dem Fender-Verstärker waren, habe ich durch Gummifüße aus dem Webshop ersetzt. So steht er gut über dem Riemengriff, der von oben auf das Case montiert ist.

 

Achten Sie auch auf die gebremsten Schwenkrollen, die vorne montiert sind. Wenn der Verstärker auf einem Podium steht, kann er also leicht arretiert werden, sodass er nicht vom Podium rollt. Außerdem habe ich die Flightcase-Buchstabenschablonen und den weißen Farbstift aus dem Webshop benutzt.  

Für die Innenverarbeitung habe ich dicken Hartschaumstoff gewählt, den ich in Streifen angewendet habe. So verbrauche ich weniger Schaumstoff, und der Deckel lässt sich leichter über den Gitarrenverstärker schieben. Zum Schluss noch ein "Gruppenfoto":